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Malteser Altenstadt

53 Auszubildende beginnen am Malteser Bildungszentrum die Ausbildung zum Notfallsanitäter

12.09.2017
53 junge Frauen und Männer haben ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter begonnen. Foto: Malteser
53 junge Frauen und Männer haben ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter begonnen. Foto: Malteser

Kaum wurde der Pilotjahrgang von 2014 – dieser war bundesweit der erste Jahrgang im neuen Berufsbild „Notfallsanitäter“ – verabschiedet, folgt auch schon der Start des nächsten Ausbildungsjahrgangs. Für 53 junge Frauen und Männer begann am 4. September die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter. Darunter auch acht Auszubildende, die den praktischen Teil ihrer Ausbildung in den Lehrrettungswachen der Malteser in Mainz, Altenstadt, Ober-Ramstadt, Fürth und Rauschenberg-Albshausen absolvieren werden.

Zusammenarbeit mit anderen HIORG´s
42 der angehenden Notfallsanitäter werden in den kommenden drei Jahren im Bildungszentrum der Region Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland, am Schulstandort Wetzlar, die Schulbank drücken; während elf Schülerinnen und Schüler aus den rheinland-pfälzischen und saarländischen Rettungswachen am Schulstandort Frankenthal ausgebildet werden. Das Bildungszentrum wird erneut mit Rettungswachen anderer Hilfsorganisationen und Unternehmen zusammenarbeiten. So absolvieren 20 der 53 angehenden Retter ihre praktische Ausbildung auf Rettungswachen, die vom Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter Unfall-Hilfe oder privaten Rettungsdienstunternehmen betrieben werden.

„Der Blick über den Tellerrand ist dabei für alle Beteiligten ein Gewinn. Auch im Einsatz später arbeiten Notfallsanitäter, Rettungssanitäter und Notärzte Hand in Hand über Organisationsgrenzen hinweg. Dies hat man nicht zuletzt am vorherigen Wochenende sehen können, als in Frankfurt hunderte Sanitäts- und Rettungsdienstkräfte aller Organisationen gemeinsam für einen reibungslosen Ablauf bei der größten Evakuierung der Nachkriegsgeschichte gesorgt haben“, betont Alexander Cranshaw, der den Schulstandort Frankenthal leitet.

Schwerpunkt auf Versorgung der Patienten
Drei Jahre dauert die Ausbildung, die neben dem Unterricht an den Schulen vor allem die praktische Ausbildung auf den sogenannten Lehrrettungswachen sowie in ausgewählten Kliniken beinhaltet. Die angehenden Notfallsanitäter werden während dieser Zeit ausführlich darauf vorbereitet, im Anschluss an die Ausbildung die Führung auf einem Rettungswagen zu übernehmen und schwerverletzte oder schwer erkrankte Menschen medizinisch zu versorgen, deren Zustand zu stabilisieren sowie sie in eine geeignete weiterführende Behandlungseinrichtung zu transportieren. Stand in früheren Jahren vor allem der Transport im Mittelpunkt, steht heute die Versorgung der Patienten vor Ort und auf dem Transport im Fokus des Handlungsauftrags der Notfallsanitäter.

Die Bewerbungsphase für die Notfallsanitäter-Ausbildung 2018 hat bereits begonnen. Interessierte finden hier weitere Informationen.

Weitere Informationen

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